 | Jena zu den Arbeitsmarktdaten: "Bayern ist auf dem Weg zum Niedriglohnland", 29.07.2010 |
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Die gesunkenen Arbeitslosenzahlen in Bayern sind erfreulich. Bei näherem Hinsehen bestätigen die Daten aber gefährliche Entwicklungen. „Neue Jobs gibt es fast nur als Leiharbeit und zu Niedriglöhnen", sagt Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern. „Bayern ist auf dem Weg zum Niedriglohnland", warnt Jena. Im Mai 2011 droht eine weitere Verschärfung der Situation, wenn die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit und Dienstleistungsfreiheit in Kraft tritt. Jena: „Bis dahin brauchen wir einen gesetzlichen Mindestlohn."
Eine weitere Gefahr für den bayerischen Arbeitsmarkt droht von den Arbeitgeberverbänden, die erneut den Kündigungsschutz in Frage stellen. Jena: „vbw und DIHK haben nicht begriffen, dass es in der Krise die erfolgreichen Instrumente Kurzarbeit und flexible Arbeitszeitkonten ohne den Kündigungsschutz so gar nicht gegeben hätte."
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 | Streitzeit Nr. 9/2010: "Sozialbericht: Arbeit immer unsicherer", 06.07.2010 |
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Der nun vorgelegte „kleine Sozialbericht" des Bayerischen Arbeitsministeriums zeigt: Obwohl in Bayern einiges besser ist als im Bundesdurchschnitt, gibt es Probleme und Schieflagen zuhauf. Und damit Hausaufgaben für die Staatsregierung.
Die Verteilung der erwirtschafteten Leistungen ist auch im Freistaat extrem ungleich: Von 1998 bis 2009 nahmen die Einkommen aus Unternehmertätigkeit und Vermögen real um rund 10% zu. Die Bruttolöhne je Arbeitnehmer sanken hingegen im selben Zeitraum real um rund 3%. „Diese Entwicklung", so schreibt das Arbeitsministerium „verstärkt tendenziell die Einkommensungleichheit und erschwert damit z.B. auch die Möglichkeiten der Vermögensbildung und Altersvorsorge."
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 | Streitzeit Nr. 8/2010: "Argumente für Leiharbeit bröckeln", 01.07.2010 |
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Die Leiharbeit steht zurzeit aus drei Gründen im öffentlichen Fokus: Die in Deutschland praktizierte Leiharbeit verstößt gegen die EU-Richtlinie zur Leiharbeit. Ab Mai 2011 gilt die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit in Europa, bei der ohne Mindestlohn weiteres Lohndumping vorprogrammiert ist. Und erneut zeigt eine Studie, auf welch wackligen Beinen die Argumente der Befürworter von Leiharbeit stehen.
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (iab) hat untersucht, ob und wie Leiharbeit innerhalb von zwei Jahren dazu beiträgt, aus der Arbeitslosigkeit herauszukommen. Die Ergebnisse sind nicht neu, aber ernüchternd.
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 | Streitzeit Nr.7/2010: "Reiche leben über unsere Verhältnisse", 25.06.2010 |
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„Wir Deutsche haben über unsere Verhältnisse gelebt", sagte Bundeskanzlerin Merkel zur Begründung des Sparpaketes. Da schau her! Gut, dass die Empfänger von Arbeitslosengeld II und Beschäftigte im Niedriglohnsektor das jetzt auch wissen. Es stimmt, einige leben über die Verhältnisse, zu Lasten aller. Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer.
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt in einer Studie, dass die Polarisierung von „oben" und „unten" deutlich zugenommen hat. Und ein „News- und Serviceportal für Finanzdienstleistungen" berichtet, dass die Anzahl und das Vermögen der Millionäre trotz Krise ansteigen. Ausschlaggebend dafür seien vor allem Börsengewinne. Derweil wundern sich die DIW-Forscher, dass in dieser Situation die Vorschläge im Sparpaket nur die unteren Einkommensbereiche treffen.
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 | Jena zum Sozialbericht: Staatsregierung muss handeln, um steigende Armut zu bekämpfen, 24.06.2010 |
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Der DGB Bayern fordert politische Konsequenzen aus den Ergebnissen des Berichts zur sozialen Lage in Bayern. Der Bericht analysiert Daten bis zum Jahr 2007 und zeigt: Das Armutsrisiko der 18- bis 25-Jährigen und der über 65-Jährigen ist bereits vor der Krise gestiegen. „Die Krise hat diese Entwicklung natürlich weiter verschärft. Diese Ergebnisse machen mehr als deutlich, dass jetzt endlich politisch gehandelt werden muss", sagt Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern.
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 | Jena: Ungleiche Bildungschancen verfestigen soziale Spaltung in Bayern, 23.06.2010 |
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Bayern liegt beim Bildungsvergleich der Kultusministerkonferenz gleich zweimal an der Spitze: beim Gesamtergebnis und bei der Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft. „Dieses Ergebnis zeigt, dass über extrem ungleiche Bildungschancen die soziale Spaltung in Bayern manifestiert wird", kommentiert Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern, die heute veröffentlichte Studie zum Erreichen der Bildungsstandards. Jena sagt weiter: "Wir brauchen ein längeres gemeinsames Lernen bei einer gleichzeitigen individuellen Förderung der Schüler."
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 | DGB Bayern und Grüne kritisieren Sparpaket, 10.06.2010 |
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Der DGB Bayern und die Grünen in Bayern haben das Sparpaket der Bundesregierung als schweren Schlag gegen die soziale Gerechtigkeit kritisiert. Beim ersten Treffen des neuen DGB-Vorsitzenden Matthias Jena und seiner Stellvertreterin Christiane Berger mit Mitgliedern der grünen Landtagsfraktion und dem Parteivorstand der Grünen in Bayern bestand Einigkeit über die Bewertung des Sparpakets als unsoziale Umverteilung von unten nach oben, bei der die VerursacherInnen der Krise und die Vermögenden ungeschoren davonkämen. „Die Regierung will bei denen sparen, die ohnehin nichts haben und zudem völlig schuldlos an der Wirtschaftskrise und damit an der Haushaltslage sind", so Matthias Jena.
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 | DGB-Jugend Bayern veranstaltet am 12. Juni Konferenz "Sozial unruhig" in Nürnberg, 10.06.2010 |
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Die junge Generation rutscht immer häufiger in unsichere Arbeits- und Lebensverhältnisse ab. Die Folgen sind enorme Verunsicherung und große Schwierigkeiten, das Leben und die Gründung einer Familie zu planen. Diese Entwicklung macht die bayerische Gewerkschaftsjugend sozial unruhig. Deshalb nimmt die DGB-Jugend Bayern die Zukunftsperspektiven junger Menschen in Bayern in den Blick.
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 | Streitzeit Nr.6/2010 - "Sparpaket: Freibier für Reiche", 09.06.2010 |
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Eigentlich überrascht die schwarz-gelbe Bundesregierung mit ihrem „Sparpaket" nicht wirklich, sowohl die soziale Unwucht zulasten z.B. der Arbeitslosen als auch die vollständige Ausblendung der Krisenverursacher und „Besserverdiener" ist die konsequente und schamlose Fortsetzung der bisherigen unsozialen Regierungspolitik. Was soll schon herauskommen, wenn der Vizekanzler Westerwelle erworbene Sozialansprüche als „Freibier für alle" verhöhnt? Na klar, das Gegenteil: Freibier für Reiche. Die Dimension der Umverteilung ist beachtlich.
Das Motto der Bundesregierung „Wenn es für alle nicht mehr reicht, springen die Armen ein" darf nicht so stehen bleiben. Die Gewerkschaften werden dagegen - zusammen mit vielen anderen - Widerstand organisieren und für soziale Gerechtigkeit mobilisieren. Die Zeit ist reif!
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 | DGB-Jugend Bayern: Bildungsstreik zeigt massive Unzufriedenheit der jungen Generation, 09.06.2010 |
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Die DGB-Jugend Bayern beteiligt sich heute am bundesweiten Bildungsstreik. Der Bildungsstreik wird erneut zeigen, dass die Jugend weder unpolitisch noch gesellschaftlich desinteressiert ist. Der Bildungsstreik wird eines deutlich machen: Die junge Generation ist massiv unzufrieden. G8, zu wenige Ausbildungsplätze, Studiengebühren, Bologna-Prozess: Die Liste der Mängel im Bildungssystem ist lang. Auch wenn die Bundesregierung nicht an der Bildung sparen möchte, weist die DGB-Jugend darauf hin, dass seit Jahren finanzielle Ressourcen falsch in Bildung investiert werden.
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 | DGB-Chef Matthias Jena zum Sparpaket der Bundesregierung: "Seehofer hat sein Wort gebrochen.", 07.06.2010 |
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Der DGB Bayern kritisiert das Sparpaket der Bundesregierung als schweren Schlag gegen die soziale Gerechtigkeit in Deutschland. Die Bundesregierung hat Maßnahmen beschlossen, mit denen sie die einfachen Bürger bis ins Mark trifft. Weder die Verursacher der Wirtschafts- und Finanzkrise noch die Vermögenden sollen einen Beitrag zur Haushaltssanierung leisten. Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern, sagt zum Sparpaket: „Mit der von Horst Seehofer versprochenen sozialen Balance hat das rein gar nichts zu tun. Im Gegenteil: Diese Sparbeschlüsse bereiten den Boden für den sozialen Absturz vieler Menschen und treiben die Spaltung der Gesellschaft weiter voran."
Jena sagt weiter: „Mit den Kürzungen in der Arbeitsmarktpolitik, beim Elterngeld und bei den Hartz-IV-Leistungen bezahlen die Armen und die Familien nun die Mehrwertsteuersenkung für Hoteliers. Die Lobbyisten-FDP treibt ihre Klientelpolitik auf die Spitze, setzt sich damit bei der Kanzlerin durch, und die CSU trägt das alles mit. Horst Seehofer hat sein Wort gebrochen."
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 | Streitzeit Nr.5/2010: "Versammlungsgesetz gefährdet Streikrecht", 27.05.2010 |
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Ab 1. Juni 2010 gilt in Bayern ein geändertes Versammlungsgesetz. Dieses Gesetz ist besser als das bisherige, birgt aber immer noch Gefahren für die Versammlungsfreiheit - und sogar für das Streikrecht. Deshalb hält der DGB Bayern seine Verfassungsbeschwerde aufrecht und setzt sich weiter für die Versammlungsfreiheit ein. Denn die Versammlungsfreiheit ist Ausdruck der Freiheit, Unabhängigkeit und Mündigkeit des selbstbewussten Bürgers und damit ist sie ein unentbehrliches Element eines demokratischen Gemeinwesens.
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 | Jena: Brandstifter der Finanzkrise müssen zur Verantwortung gezogen werden - rund 95.000 Arbeitnehmer demonstrieren am 1. Mai in Bayern, 01.05.2010 |
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Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern, hat in seiner Rede am Tag der Arbeit harte Kritik am Finanzsystem und an der Tatenlosigkeit der Politik geübt. „Nie wieder dürfen Steuerzahler, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu Geiseln einer Bank werden", sagte Jena vor 1.800 Teilnehmern der Kundgebung in Augsburg. „Jetzt ist es Zeit, dass endlich die Brandstifter der Finanzkrise zur Verantwortung gezogen werden."
Weil die Bundesregierung zwei Jahre geschlafen habe, drohe nun die nächste Finanzkrise, so Jena. „Und deshalb muss die Politik jetzt endlich handeln - und wenn es gar nicht anders geht, notfalls auch im nationalen Alleingang." Jena forderte unter anderem eine Steuer auf Finanztransaktionen und eine „scharfe und effektive Bankenaufsicht".
Insgesamt demonstrierten bei den 130 DGB-Veranstaltungen in Bayern rund 95.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unter dem Motto „Wir gehen vor! Gute Arbeit, gerechte Löhne, starker Sozialstaat".
Rede von Matthias Jena zum 1. Mai 2010 in Augsburg Rede von Christiane Berger zum 1. Mai 2010 in Günzburg und Waldkraiburg
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 | Streitzeit Nr. 4/2010: 1. Mai in Bayern: Wir gehen vor! - Das Ende der Zurückhaltung, 28.04.2010 |
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Die Krise ist noch nicht ausgestanden. Viele Beschäftigte bangen um ihre Arbeitsplätze und fürchten den sozialen Abstieg. Diese Angst weckt möglicherweise die Bereitschaft zum Verzicht. Ist das das Gebot der Stunde? Eben nicht. Die Krise darf nicht missbraucht werden, um Arbeitnehmerrechte zu beschneiden. Und auch nicht, um noch mehr Menschen für Dumpinglöhne arbeiten zu lassen, von denen sie ihre Familien nicht ernähren können. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben schon lange genug verzichtet, um die Folgen der Krise zu bezahlen, die andere verursacht haben. Jetzt sind die Beschäftigten an der Reihe, etwas zu bekommen. Und deshalb heißt es am 1. Mai 2010: Wir gehen vor! Gute Arbeit, Gerechte Löhne, Starker Sozialstaat.
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 | DGB Bayern und Landeskirchenrat fordern: Verursacher der Finanzkrise müssen zahlen!, 23.04.2010 |
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Der DGB Bayern und der Landeskirchenrat fordern gemeinsam die Einführung einer Finanztransaktionssteuer, eine wirksame staatliche Regulierung der Finanzmärkte, ein Verbot von Finanzprodukten ohne Anhalt an der Realwirtschaft, eine höhere Eigenkapitalquote der Banken und eine Begrenzung von Bonuszahlungen. Das ist das Ergebnis einer Begegnung von Vertretern des DGB Bayern und Mitgliedern des Landeskirchenrats unter Leitung des Vorsitzenden des DGB Bayern, Matthias Jena und Landesbischof Johannes Friedrich im Münchner Landeskirchenamt.
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 | 1. Mai in Bayern: Wir gehen vor! Gute Arbeit, gerechte Löhne, starker Sozialstaat, 22.04.2010 |
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Der Tag der Arbeit steht 2010 im Zeichen der Konsequenzen, die aus der Finanz- und Wirtschaftskrise zu ziehen sind. Während die Politik zögert, sagen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer „Wir gehen vor! Gute Arbeit. Gerechte Löhne. Starker Sozialstaat".
Bei 130 Veranstaltungen des DGB in Bayern demonstrieren sie dafür, die Verursacher der Krise endlich in die Pflicht zu nehmen und Spekulanten klare Grenzen zu setzen. Sie müssen zahlen, damit den Menschen mehr Beschäftigung, Bildung und soziale Sicherheit geboten werden kann. Die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter demonstrieren am 1. Mai für einen Staat, der Lebensrisiken verlässlich absichert und sozialen Aufstieg durch Bildung und Arbeit ermöglicht. Und sie gehen auf die Straße für sichere Arbeitsverhältnisse, die eine Lebensplanung ermöglichen - sowie für Löhne, von denen man leben kann.
Prominente Redner Alle Mai-Veranstaltungen in Bayern Aufruf des DGB Programm Augsburg Programm München 1.-Mai-Plakat Streitzeit Nr. 04: 1. Mai in Bayern: Wir gehen vor! - Das Ende der Zurückhaltung
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 | DGB wertet Versammlungsgesetz als Teilerfolg. Verfassungsbeschwerde bleibt bestehen, 14.04.2010 |
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Die Änderung des bayerischen Versammlungsgesetzes, die heute mit CSU/FDP-Mehrheit den Landtag passieren wird, bewertet der DGB Bayern als Teilerfolg seines Protests. „Das Gesetz wurde nicht nur in Randbereichen angepasst, sondern in seiner Substanz verändert. Ein Rückfall in den Obrigkeitsstaat konnte somit auch durch den Einsatz des DGB Bayern bereits verhindert werden", sagt Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern. Weil aber auch das nun geänderte Versammlungsrecht noch zahlreiche Mängel aufweist, hält der DGB Bayern seine Verfassungsbeschwerde in diesen Punkten aufrecht. „Freiheit stirbt zentimeterweise" begründet Jena den anhaltenden Einsatz für die Versammlungsfreiheit.
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 | Jena würdigt Wolfgang Wagners "Demokratisierung der Festspiele", 11.04.2010 |
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Anlässlich der heutigen Trauerfeier für den kürzlich verstorbenen langjährigen Leiter der Bayreuther Festspiele, Wolfgang Wagner, würdigt der DGB Bayern das besondere Verhältnis, das Wolfgang Wagner und der DGB pflegten.
Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern, dankt Wolfgang Wagner dafür, dass er die Ursprungsidee Richard Wagners wieder hatte aufleben lassen, Menschen unabhängig von ihrer finanziellen Lage die Teilhabe an Kunst zu ermöglichen. "Wolfgang Wagner gebührt unser großer Dank. Sein Leben galt der Kunst, und er ließ andere an dieser Kunst teilhaben. Auch Menschen, denen der Zugang sonst allein schon aus finanziellen Gründen verwehrt geblieben wäre. Wagner hat die Festspiele demokratisiert", sagt Jena.
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 | DGB-Vorsitzender Jena: Diskussion um Ausbildungsreife ist ein Ablenkungsmanöver, 09.04.2010 |
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Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern, kritisiert die durch eine DIHK-Umfrage angestoßene Diskussion um die Ausbildungsreife als Ablenkungsmanöver. „Die Diskussion um die Ausbildungsreife ist eine Nebelkerze, um vom Ausbildungsplatzmangel abzulenken. Arbeitgeber thematisieren immer dann eine angebliche mangelnde Ausbildungsreife, wenn es zu wenige Lehrstellen gibt. Das ist der dreiste Versuch, den Schwarzen Peter Anderen zuzuschieben: den Jugendlichen, ihren Eltern und den Schulen."
Eine aktuelle Analyse der bayerischen Ausbildungszahlen von Ende März 2010 durch den DGB Bayern belegt das wahre Problem: den Ausbildungsplatzmangel.
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 | Matthias Jena wirft Staatsregierung Untätigkeit im Fall Siemens Bad Neustadt vor, 01.04.2010 |
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Der Vorsitzende des DGB Bayern, Matthias Jena, hat heute bei einer Protestkundgebung gegen den geplanten Arbeitsplatzabbau bei Siemens in Bad Neustadt Kritik an der Staatsregierung geübt und ein Gesetz gefordert, das Verlagerungen erschwert. „Es langt nicht, wenn der Ministerpräsident den geplanten Stellenabbau in Bad Neustadt als ‚bitter' bezeichnet und einen freundlichen Plausch mit Herrn Löscher hält, um anschließend zu erklären, Siemens werde den Stellenabbau ‚sozialverträglich gestalten'", sagte Jena vor 1800 Teilnehmern an der Kundgebung.
Von der Politik fordert Jena ein Gesetz, das Produktionsverlagerungen erschwert: „In kaum einem anderen Land ist es so einfach, Standorte zu schließen und Produktion ins Ausland zu verlagern. Das Prinzip ist dabei immer das gleiche: Gewinne werden privatisiert, die Kosten der Arbeitslosigkeit auf die Allgemeinheit abgewälzt. Deshalb brauchen wir ein Gesetz, das dafür sorgt, dass Unternehmen die sozialen Folgekosten von Verlagerungen mittragen müssen."
Komplette Rede von Matthias Jena in Bad Neustadt zum Download
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 | Streitzeit Nr.3/2010: "Die Kopfpauschale ist teuer und ungerecht", 01.04.2010 |
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Erst hat die Koalition die Einführung von pauschalen Zusatzbeiträgen in der gesetzlichen Krankenversicherung provoziert. Jetzt will Gesundheitsminister Rösler die Situation als Sprungbrett in die Kopfpauschale nutzen. Wir zeigen in der "Streitzeit", warum die Kopfpauschale ungerecht ist, warum sie nicht zu finanzieren ist, und dass wir bereits jetzt ein solidarisches und finanziell solides System haben.
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 | DGB-Vorsitzender unterschreibt Resolution "Siemensianer wehren sich", 26.03.2010 |
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Der Vorsitzende des DGB Bayern, Matthias Jena, und die Vorsitzenden aller 14 bayerischen DGB-Regionen unterstützen mit ihren Unterschriften die Resolution „Siemensianer wehren sich - Die Rhön steht auf". Damit schließt sich der gesamte DGB Bayern den Forderungen der IG Metall Schweinfurt, der Belegschaft und des DGB Schweinfurt-Würzburg an, den angekündigten Arbeitsplatzabbau bei Siemens Bad Neustadt zu revidieren. An die Adresse der Regierung sagt Matthias Jena: "Seehofer und Zeil sind in der Pflicht.".
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 | Equal Pay Day: Frauen in Bayern verdienen bis zu 50 Prozent weniger Geld als Männer, 25.03.2010 |
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Der DGB Bayern weist zum bevorstehenden Equal Pay Day auf die regional gravierenden Unterschiede bei der Bezahlung von Frauen und Männern hin. Die stellvertretende Vorsitzende des DGB Bayern, Christiane Berger, fordert ein Gleichstellungsgesetz: „In manchen bayerischen Landkreisen liegt der Stundenlohn für Frauen fast nur halb so hoch wie der für Männer. Hier wird die Diskriminierung von Frauen in der Arbeitswelt auf die Spitze getrieben.".
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 | Streitzeit Nr.2/2010: "Die Ablenkung vom Armutsskandal", 19.03.2010 |
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Der FDP-Vorsitzende Westerwelle initiierte die aktuelle Sozialstaatsdebatte mit der Aussage, dem Volk werde "anstrengungsloser Wohlstand" versprochen. Dieser Versuch den Sozialstaat erneut zu diskreditieren, soll vom Eigentlichen ablenken: vom Skandal zunehmender Armut in einem der reichsten Länder der Welt.
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 | Neugebauer bittet IG-Metall-Vorstand um Entbindung von seinem Amt, 17.03.2010 |
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Werner Neugebauer, Bezirksleiter der IG Metall in Bayern, hat den Vorstand der IG Metall gebeten, ihn aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zu entbinden.
Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern, sagt zum angekündigten Rückzug Neugebauers: "Im Namen des DGB Bayern und auch ganz persönlich bedanke ich mich bei Werner Neugebauer für seinen Einsatz und sein Engagement für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Bayern. Er wird den DGB in Bayern weiter unterstützen. Dafür und persönlich wünsche ich ihm alles Gute, Gesundheit und Glück! Der DGB, die Gewerkschaften, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Bayern bedanken sich für 38 Jahre hauptberufliche Tätigkeit für die IG Metall und den DGB, davon 22 Jahre als Bezirksleiter der IG Metall. Werner Neugebauer hat die Tarifpolitik in Bayern maßgeblich geprägt: unter anderem durch den erfolgreichen Bayern-Streik 1995 sowie die beiden durch Streiks erzwungenen Sozialtarifverträge bei Infineon 2005 und AEG-Electrolux in Nürnberg 2006. Eine Pionierleistung von Werner Neugebauer ist, dass er frühzeitig die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften in Osteuropa erkannt hat und auch auf diesem Gebiet Maßstäbe gesetzt hat."
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 | DGB-Chef Matthias Jena fordert konsequente Bestrafung von Steuerhinterziehern, 27.02.2010 |
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Der Vorsitzende des DGB Bayern, Matthias Jena, hat heute beim 6. Niederbayerischen Gewerkschaftstag in Straubing vor 1200 Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern eine konsequente Bestrafung von Steuerhinterziehern gefordert. "Steuerhinterzieher leben auf Kosten der Allgemeinheit. Steuerhinterziehung ist ein Verbrechen und muss endlich auch als Verbrechen verfolgt und bestraft werden", sagte Jena.
Die Rufe nach niedrigeren Steuern, niedrigeren Löhnen und einem schlanken Staat kritisierte Jena als „neoliberale Dreifaltigkeitslitanei, die wir satt haben“. Eine weitere Ausdünnung des Sozialstaats führe zu einem sinkenden Lebensstandard und berge letztlich eine Gefahr für die Demokratie. „Nur Starke können sich einen schwachen Staat leisten“, so Jena.
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 | Die neuen Besoldungstabellen für bayerische Beamtinnen und Beamte sind da, 25.02.2010 |
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Der DGB Bayern hat die neuen Besoldungstabellen für die bayerischen Beamtinnen und Beamten zusammengestellt. Ab 1. März 2010 steigt die Besoldung um 1,2 Prozent.
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 | Streitzeit Nr.1/2010: "Hartz IV drückt die Löhne", 19.02.2010 |
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Das Bundesverfassungsgericht hat gesprochen: Auch Hartz-IV-Empfänger haben Anspruch auf ein soziokulturelles Existenzminimum, das die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Wer in dieser Diskussion betont, Arbeitende müssen mehr bekommen als Arbeitslose, der verdreht Ursache und Wirkung. Das Hartz-IV-Gesetz selbst hat dafür gesorgt, dass immer mehr Menschen für Armutslöhne arbeiten. Der Ausweg sind flächendeckende gesetzliche Mindestlöhne.
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 | DGB-Vorsitzender Matthias Jena: Zukunft Bayerns ist eine sozial-ökologische Industriegesellschaft, 13.02.2010 |
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Matthias Jena, der neue Vorsitzende des DGB Bayern, hat am zweiten Tag der DGB-Bezirkskonferenz eine Grundsatz-Entscheidung über die Gesellschaftsordnung gefordert. „Wir müssen die Systemfrage stellen. Die Alternativen lauten: Finanzmarktkapitalismus oder soziale Demokratie.“ Die Sorge um das Soziale und den Zusammenhalt der Gesellschaft müssten wieder in den Mittelpunkt rücken.
Jena forderte die Politik auf, endlich das Banken- und Finanzsystem zu regulieren. „Gute Vorschläge der Gewerkschaften liegen längst auf dem Tisch: Tobin-Steuer, Begrenzung der Bonuszahlungen, deutliche Erhöhung der Eigenkapitalquote der Banken, schärfere Bankenaufsicht, und das Verbot von Leerkäufen.“
Als einen zentralen Weg aus der Krise nannte Jena die Wende zu einer sozial-ökologischen Industriepolitik: „Die Zukunft Bayerns liegt nicht in einer de-industrialisierten Gesellschaft, sondern in einer sozial-ökologischen Industriegesellschaft. Nur so schaffen wir den notwendigen gesellschaftlichen Wandel mit sicheren Arbeitsplätzen.“
Ministerpräsident Horst Seehofer griff in seiner anschließenden Rede das Thema auf und kündigte an, ebenso auf Zukunftsmobilität und intelligente Technologien setzen zu wollen.
Jena forderte Seehofer auf mitzuhelfen, ausufernde Befristungen einzudämmen, Armutslöhne und Lohndumping zu bekämpfen und die permanente Ausweitung der Arbeitszeit in den Abend und an Wochenenden zu stoppen. „Das wäre ein Familienförderprogramm, das diesen Namen wirklich verdient.“
Ministerpräsident Seehofer erwiderte Jenas Angebot zur Zusammenarbeit für die gesamte Staatsregierung.
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 | Matthias Jena ist neuer Vorsitzender des DGB Bayern, 12.2.2010 |
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Matthias Jena ist der neue Vorsitzende des DGB Bayern. Von 99 abgegebenen gültigen Stimmen der Delegierten der DGB-Bezirkskonferenz erhielt Jena 59 Stimmen. Für den Gegenkandidaten Dominik Schirmer votierten 40 Delegierte. Damit folgt Jena auf Fritz Schösser, der seit 1990 an der Spitze des DGB stand.
Als neue stellvertretende Vorsitzende des DGB Bayern wurde Christiane Berger gewählt. Sie erhielt 95 von 96 gültigen abgegebenen Stimmen. Sie übernimmt das Amt von Heide Langguth, die sich nicht mehr zur Wahl stellte.
Matthias Jena, der heute auch seinen 49. Geburtstag feiert, arbeitete von 1991 bis 2006 beim DGB Bayern, u.a. als Leiter der Vorstandsabteilung und der Personalabteilung. Seit 2006 ist er Pressesprecher der IG Metall.
In seiner Vorstellungsrede vor den Delegierten forderte Jena die Politik auf, die Rente mit 67 zurückzunehmen: „Die Rente mit 67 ist ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die oft seit Jahrzehnten Tag für Tag Knochenarbeit leisten. Sie ist eine Einheitslösung ohne Rücksicht auf die Arbeits- und Lebensrealität der Menschen. Eine differenzierte Ausstiegslösung ist notwendig. Es fehlen Millionen Arbeitsplätze für Ältere und wir haben viel zu viele junge Menschen ohne Arbeit.“
Mit Blick auf die großen regionalen Unterschiede bei Wirtschaftskraft, Arbeitslosigkeit und Bildung warnte Jena vor einer Spaltung Bayerns: „Bayern droht regional auseinander zu brechen.“
Ohne die Unterstützung der Politik könne es nicht gelingen, in der schwersten Weltwirtschaftskrise seit 80 Jahren Betriebe und Arbeitskräfte zu retten. „Der Bayerischen Staatsregierung biete ich die gemeinsame Suche nach Wegen aus der Krise an“, sagte Jena.
Der DGB Bayern erwartet, dass Staat und Landesregierung zu ihrer Verantwortung stehen, er ist aber auch zum Konflikt bereit, wenn die Politik nicht dem Wohle der Allgemeinheit dient, betonte Jena.
Jena hob auch die Bedeutung des DGB als politisches Dach der Gewerkschaftsbewegung hervor: „Wir brauchen den DGB notwendiger denn je, als kraftvollen und gesunden politischen Arm der Gewerkschaftsbewegung.“
Zum Herunterladen:
Lebenslauf Matthias Jena (Vorsitzender DGB Bayern)
Lebenslauf Christiane Berger (stellvertretende Vorsitzende DGB Bayern)
Beitrag BR-Rundschau 12.02.2010: "Jena beerbt Schösser"
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 | 19. Ordentliche Bezirkskonferenz des DGB Bayern "SOZIAL statt marktradikal" am 12./13. Februar 2010 in München |
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Der DGB Bayern veranstaltet seine
19. Ordentliche Bezirkskonferenz
unter dem Motto „Sozial statt marktradikal"
am Freitag, 12., und Samstag, 13. Februar 2010
im Sheraton München Arabellapark Hotel,
Arabellastr. 5, in 81925 München.
Die DGB-Bezirkskonferenz beginnt am 12. Februar 2010 um 10.30 Uhr, der erste Konferenztag endet gegen 19 Uhr. Am 13. Februar 2010 beginnt der zweite Konferenztag um 9 Uhr und endet gegen 12.30 Uhr.
Nach 20 Jahren als Vorsitzender des DGB Bayern wird Fritz Schösser nicht mehr für diese Position zur Verfügung stehen. Auch die stellvertretende Vorsitzende Heide Langguth wird nach acht Jahren nicht wieder kandidieren. Als Kandidaten für den Vorsitz des DGB Bayern präsentieren sich Matthias Jena und Dominik Schirmer den Delegierten. Christiane Berger kandidiert als stellvertretende Vorsitzende. Die Vorstellung der Kandidaten und die Wahlen der neuen Vorsitzenden beginnen am 12. Februar gegen 14.15 Uhr. Zuvor werden Fritz Schösser und Heide Langguth ab ca. 12 Uhr mit ihren letzten Reden als Vorsitzende des DGB Bayern den Geschäftsbericht und eine politische Bewertung für die vergangenen vier Jahre präsentieren.
Grußworte sprechen die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Stamm, die bayerische Arbeits- und Sozialministerin Christine Haderthauer und die stellvertretende DGB-Bundesvorsitzende Ingrid Sehrbrock. Nach den Wahlen diskutieren die Delegierten über Anträge u.a. zu sozial-, arbeitsmarkt-, wirtschafts- und bildungspolitischen Themen. Auch die geplante Organisationsreform des DGB wird eine Rolle spielen. Am zweiten Konferenztag gibt es Beiträge und Diskussionen zum Thema „SOZIAL statt marktradikal - Wege aus der Krise". Ab 9 Uhr sprechen
- der am Vortag neu gewählte Vorsitzende des DGB-Bayern,
- Mag. Dr. Stephan Schulmeister (Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung, WIFO Wien),
- Dr. Ulrich Maly (Oberbürgermeister Nürnberg),
- Horst Seehofer (Ministerpräsident Bayern).
Prof. Jochen Kölsch wird den zweiten Konferenztag moderieren und die Diskussion zwischen den Delegierten und den Rednern leiten.
Zum Herunterladen:
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Nach dem Spitzengespräch im Finanzministerium fasst der DGB Bayern seine Positionen zur Diensrechtsreform im Standpunkt zusammen.
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 | Pressemeldung: München, den 21.12.2009 |
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Spitzengespräch zur Dienstrechtsreform: DGB Bayern will mehr Chancen für berufliche Weiterentwicklung von Beamten
Fritz Schösser: „Hürden für Weiterbildung liegen zu hoch." Der DGB Bayern hat im Spitzengespräch mit dem Bayerischen Finanzminister Georg Fahrenschon bessere Chancen für die berufliche Weiterentwicklung von Beamten gefordert.
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 | Streitzeit Nr. 18: "Steuerreform: Wirkungslos und ungerecht" - Streitzeitserie: "Weiter so" geht nicht, Teil 3 |
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Eine ständige wirtschaftsliberale Kernforderung ist die nach einer neuerlichen Steuerreform, die "leistungsorientiert und einfach" sein soll. Erst stand sie in den Thesen der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) "Zwölf Bausteine für Wachstum und Beschäftigung", später dann konkret im schwarz-gelben Koalitionsvertrag. Dabei irritiert Otto und Liesel Normalverbraucher insbesondere der Begriff "Leistungsträger".
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 | Gedenken in Dachau: Langguth betont Rolle der Arbeiterbewegung im Widerstand gegen das NS-Regime, 08.11.2009 |
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Die DGB-Jugend Bayern hat am heutigen Sonntag in der KZ-Gedenkstätte Dachau anlässlich der Pogromnacht am 9. November 1938 an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert.
In ihrer Gedenkrede betonte Heide Langguth, stellvertretende Vorsitzende des DGB Bayern, die Rolle der Arbeiterbewegung und der Gewerkschaften beim Widerstand gegen die Nationalsozialisten. „Mitglieder aus der Arbeiterbewegung, auch aus den Gewerkschaften, gehörten zu den Ersten, die vor den Nazis gewarnt, die aktiv Widerstand geleistet und oft dafür mit ihrem Leben oder ihrer Gesundheit bezahlt haben. Und nicht erst als deutlich wurde, dass der Krieg nicht mehr zu gewinnen war“, sagte Langguth vor rund 150 Teilnehmern an der Gedenkveranstaltung.
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 | Öffentlicher Aufschrei der Quelle-Beschäftigten - Demonstration am 4. November in Nürnberg, 03.11.2009 |
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Der DGB organisiert gemeinsam mit ver.di und der betrieblichen Interessenvertretung am Mittwoch, 4. November, ab 12 Uhr eine Demonstration vor dem Quelle-Versandzentrum an der Fürther Straße in Nürnberg. Mit diesem „öffentlichen Aufschrei" klagen die Quelle-Beschäftigten, die ihren Job verloren haben bzw. in den kommenden Wochen verlieren werden, die Vorgehensweise der handelnden Akteure an - auf Seiten der Insolvenzverwaltung und der Politik auf Bundes- und Landesebene. DGB, ver.di und Betriebsräte erwarten von der bayerischen Staatsregierung und der Bundesregierung Mittel für ein arbeitsmarktpolitisches Sofortprogramm sowie ein Strukturprogramm für Nürnberg und Fürth.
Bei der Demonstration sprechen unter anderem Stephan Doll (Vorsitzender DGB Mittelfranken), Johann Rösch (ver.di), Ernst Sindel (Betriebsratsvorsitzender Quelle) und Nürnbergs Oberbürgermeister Maly.
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 | Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus am 8. November in der KZ-Gedenkstätte Dachau, 30.10.2009 |
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Die DGB-Jugend Bayern erinnert zum Jahrestag der Pogromnacht am 9. November 1938 mit einer Gedenkveranstaltung am Sonntag, 8. November, an die Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes. In der KZ-Gedenkstätte Dachau führt ab 15 Uhr zunächst ein Schweigemarsch zum ehemaligen Krematorium. Dort wird ein Kranz niedergelegt. Nach der Begrüßung durch DGB-Bezirksjugendsekretär Mario Patuzzi hält dort Heide Langguth, stellvertretende Vorsitzende des DGB Bayern, die Gedenkrede. Die Veranstaltung endet ca. um 17 Uhr.
Mehr Informationen enthält der Flyer. Alle sind herzlich eingeladen teilzunehmen.
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 | DGB Mittelfranken und die Kirchen verfassen einen Mahnruf für Gerechtigkeit - die Nürnberger Erklärung, 29.10.2009 |
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Der DGB Mittelfranken hat gemeinsam mit den evangelischen und katholischen Kirchen in Nürnberg einen Mahnruf für Gerechtigkeit verfasst. Die "Nürnberger Erklärung" mahnt eine neue Kultur des Wirtschaftens an, bei der der Mensch in den Mittelpunkt des politischen und wirtschaftlichen Handelns gerückt wird. Der Großraum Nürnberg ist von den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise besonders betroffen. Der Mahnruf für Gerechtigkeit ist auch eine Antwort auf die deutliche soziale Schieflage im Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Bundesregierung.
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 | DGB Bayern trauert um Widerstandskämpferin Margot Linsert, 29.10.2009 |
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Der DGB Bayern trauert um die verdiente Widerstandskämpferin und Gewerkschafterin Margot Linsert. Die Ehefrau des ehemaligen Vorsitzenden des DGB Bayern Ludwig Linsert verstarb am 26. Oktober im Alter von 100 Jahren. „Margot Linsert war eine starke Frau. Wir zollen ihr Respekt und Bewunderung für ihr aufrichtiges und mutiges politisches Leben“, würdigt der Vorsitzende des DGB Bayern, Fritz Schösser.
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 | Streitzeit Nr. 16: "Sozialversicherung ade" - Streitzeitserie: "Weiter so" geht nicht, Teil 2, 23.10.2009 |
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Der Koalitionsvertrag zwischen Union und FDP zeigt: Die konservativ-marktradikale Regierung plant, bei den Sozialversicherungen vieles umzusetzen, was Arbeitgeberverbände fordern. Im zweiten Teil der Streitzeitserie "Weiter so geht nicht" zeigen wir, warum unsere umlagefinanzierten Sozialsysteme sicherer, gerechter und letztlich auch finanziell stabiler sind als private, kapitalgedeckte Systeme. Wir zeigen, wie die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) für eine zweckentfremdete Sozialversicherung wirbt, die nicht Versicherte unterstützt, sondern nur den Betrieben dient.
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 | Presseeinladung: 18. ordentliche Bezirksfrauenkonferenz des DGB-Bezirks Bayern am Samstag, den 24. Oktober in Nürnberg |
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Wie schnell sind die vier Jahre seit der letzten DGB-Frauenkonferenz vergangen und schon steht die nächste vor der Tür!
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 | Streitzeit Nr. 15: "Magermodel" - Streitzeitserie: "Weiter so" geht nicht, Teil 1 |
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Bei den Modenschauen kann man sie sehen, die Magermodels: knochig, dünn, substanzlos. So stellt sich offensichtlich ein beträchtlicher Teil der Wirtschaft auch den Staat vor, ausgezehrt und reduziert.
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 | Zur Veröffentlichung der Jahreszahlen auf dem Ausbildungsstellenmarkt, 13.10.2009 |
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Die Ruhe vor dem Sturm - DGB hält Ausbildungsbilanz für geschönt und warnt vor weiterem Stellenabbau. Trotz Wirtschaftskrise konnten Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Arbeitsagentur wieder eine ausgeglichene Bilanz des bayerischen Ausbildungsstellenmarktes verkünden. Wie auch in den letzten Jarhen wird von einer entspannten Lage gesprochen und der sogenannte Ausbildungspakt für erfolgreich erklärt.
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 | Streitzeit Nr. 14: "Bürgergeld" |
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Gerade geistert im Zuge der Koalitionsverhandlungen das "Bürgergeld" durch die politische Landschaft, die FDP will Hartz IV durch eben dieses Bürgergeld ersetzen. Die Diskussion ist nicht neu und hat viele Facetten. Das bekannteste Modell ist vom dm-Markt Gründer Götz W. Werner mit seiner Idee eines "bedingungslosen Grundeinkommens".
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 | Streitzeit Nr. 13: "War die Wahl doch egal?" |
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Die Beteiligung an der Bundestagswahl erweckt fast den Eindruck, dass diese Wahl vielen Wahlberechtigten doch egal war.
Die Wahlbeteiligung lag unter 71%, so niedrig wie noch nie bei Bundestagswahlen.
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